Ein Mensch, der schreibt, wird Worte finden sich von seinen Erinnerungen zu befreien. Und vielleicht hofft er darauf in seinem Kopf Platz zu schaffen für das Leben, das er noch erwartet, um sich dabei gleichzeitig selber zu überraschen.
Und gleichzeitg fragt er sich vielleicht:
Wie werde ich in naher Zukunft das, was ich heute erlebe, beurteilen? Oder ist das Leben ohne Lebenslügen nicht zu meistern?
Werden dann meine Erinnerungen farbiger sein, als das, was ich in der Vergangenheit erleben durfte. Oder bleibt dann doch nur eine mickrige Erinnerung zurück?
Aus dieser Perspektive bin ich schon heute für meine späteren Erinnerungen verantwortlich.
Oder werde ich später mein Gedächnis umschreiben wie man eine Geschichte neu interpretiert?
Immerhin, es gibt Augenblicke im Leben, da kommt es auf die richtige Beleuchtung an, wenn die Haut „lebendig“ wird. Und während ich den „Rioja“ entkorke, zupfe ich an seinem Bouquet bis wir wie betäubte Bienen nur noch gelegentlich zucken.

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